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Abgestorbene Robinie im Hinterhof: Baumfällung mit Seilklettertechnik

Autorenbild: Florian Beck
Florian Beck
31. Aug.
2 Min. Lesezeit

Eine abgestorbene Robinie mitten im Hinterhof, eingerahmt von Wohnhäusern, einer Brandwand und der Tiefgaragenzufahrt darunter: Für eine klassische Fällung vom Boden aus war hier kein Zentimeter Platz. Also sind wir in den Baum eingestiegen und haben ihn per Seilklettertechnik (SKT) kontrolliert von oben nach unten abgetragen – Stück für Stück, ohne Schaden an Gebäude, Fassade oder Bepflanzung.

Baumkletterer von Gude Baumpflege entfernt per Seilklettertechnik die Krone einer abgestorbenen Robinie im Hinterhof
Baumkletterer von Gude Baumpflege entfernt per Seilklettertechnik die Krone einer abgestorbenen Robinie im Hinterhof

Warum die Robinie gefällt werden musste

Die Robinie war bereits vollständig abgestorben. Totholz verliert mit jedem Jahr an Festigkeit: Die Faserstruktur baut sich ab, Pilze arbeiten im Stamm, und irgendwann brechen nicht mehr nur Feinäste, sondern ganze Starkäste oder Stammteile heraus – unangekündigt und bei jedem Wetter.

Steht so ein Baum frei auf der Wiese, kann man ihn als wertvollen Lebensraum stehen lassen oder zum Hochstumpf einkürzen. Steht er wie hier direkt über Fenstern, Balkonen und einem Zugangsweg, sieht die Verkehrssicherungspflicht anders aus. Die Eigentümerseite haftet für Schäden, die von ihren Bäumen ausgehen. Hier war die vollständige Fällung die einzig verantwortbare Lösung.


Kein Platz für eine klassische Fällung

Rundherum: Wohngebäude, eine Brandwand, Satellitenschüsseln, Regenfallrohre und die Zufahrt. Ein Fällschnitt am Stammfuß hätte bedeutet, rund 15 Meter Baum in eine Lücke zu legen, die es schlicht nicht gibt. Auch ein Hubsteiger kam nicht infrage – der Hinterhof ist für schweres Gerät nicht erreichbar.

Die Seilklettertechnik ist genau für diese Fälle gemacht: Unser Baumkletterer arbeitet gesichert direkt im Baum, erreicht jeden Punkt der Krone und kann von dort aus exakt bestimmen, was wann wohin fällt.

Abgestorbene Robinie zwischen Wohnhäusern wird von oben nach unten abgetragen
Abgestorbene Robinie zwischen Wohnhäusern wird von oben nach unten abgetragen

Stück für Stück kontrolliert abgelassen

Nach dem Einrichten des Arbeitsplatzes und der Sicherung im Seil haben wir zuerst die Krone entlastet: Feinäste und Kronenteile wurden abgetragen, bis nur noch der Stamm stand. Die schweren Stammstücke haben wir anschließend im Rückeverfahren abgelassen – jedes Teil hängt in der Seilbremse, wird kontrolliert abgebremst und landet punktgenau auf der Freifläche.

Der Vorteil: Zu keinem Zeitpunkt bewegt sich Holz unkontrolliert. Das ist bei Totholz besonders wichtig, weil man sich auf die Restfestigkeit morscher Äste nicht verlassen darf. Jeder Schnitt wird vorher gedanklich durchgespielt.


Robinienholz ist zu schade zum Wegwerfen

Robinie gehört zu den dauerhaftesten Hölzern Europas – witterungsbeständig auch ohne chemischen Schutz und mit einem Brennwert, der den der Buche noch übertrifft. Statt alles zu häckseln, haben wir die Stammstücke sauber abgelängt und gestapelt: Sie eignen sich als Brennholz, für Hochbeet- und Wegeeinfassungen oder als Sitzstämme im Garten. Auf Wunsch übernehmen wir aber auch die komplette Entsorgung inklusive Stubbenfräsung.

Abgelängte Stammstücke der gefällten Robinie, gestapelt als Brennholz
Abgelängte Stammstücke der gefällten Robinie, gestapelt als Brennholz

Baumfällung mit Seilklettertechnik im Rhein-Main-Gebiet

Schwierige Standorte sind unser Alltag: Hinterhof, Innenhof, direkt an der Fassade, über Terrassen, Carports oder Nachbargrundstücken. Wenn kein Kran und kein Hubsteiger hinkommt, geht fast immer noch der Kletterer hoch.

Wir bieten Baumfällung, Baumpflege, Kronenpflege und Totholzentnahme in Frankfurt, Hattersheim, im gesamten Rhein-Main-Gebiet und Umgebung an.

Sie haben einen Baum, bei dem Sie unsicher sind? Wir schauen ihn uns vor Ort an, beurteilen den Zustand und sagen Ihnen ehrlich, ob Pflege reicht oder eine Fällung nötig ist. Mir babbele net nur, mir schaffe aach!


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